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»Sprechen Sie Tür?« Die wichtigsten Punkte
bei der ersten Türen-Beratung

Die »Tür im Dialog« gibt einen Überblick über die wichtigsten Punkte bei der ersten Türen-Beratung. Für den Kunden ist eine Tür erst einmal nur: eine Tür. Ein Laie kann meistens auf Anhieb drei Merkmale benennen. Für Fachleute dagegen besteht eine Tür aus 48 verschiedenen Merkmalen. Kein Wunder, dass andere Menschen oft schnell überfordert sind, wenn ein Türen-Experte nachhakt. Michael Ritter, Teamleiter Digitalisierung bei GARANT, spricht mit uns »Klartext« über

  • Insidersprache von Türen-Profis,

  • die wichtigsten Aspekte und Stolpersteine im Beratungsgespräch,

  • und liefert nebenbei noch Input für unser Quizz: »Die häufigsten Irrtümer über (Innen-)Türen.« Machen Sie doch mit!

Band, Blatt, Falle, Rosette – klingt das nicht nach Modebranche oder Tierbedarf? Falsch: Denn es handelt sich um Fachbegriffe aus der Welt der Zimmer- und Wohnungstüren. Da könnte manch’ einer einen Tür-Dolmetscher brauchen.

Die »Tür im Dialog« hilft, (Sprach-)Barrieren zwischen Tür-Profis sowie anderen Gewerken und Kunden abzubauen. Schließlich erleben wir es selbst immer wieder: Oft entscheidet sich schon in der Erstberatung, ob die »Chemie« stimmt. Klare, laienverständliche und sympathische Sprache zeigt: Hier arbeitet jemand kompetent und nah am Menschen und seinen Bedürfnissen.

Kurz vorgestellt: »Türen-Profi« Michael Ritter spricht fließend »Tür«.

Er kam mit 19 Jahren als Azubi zu GARANT und als »totaler Türen-Laie«, sagt Michael Ritter (34) selbst. Heute ist der Industriekaufmann verantwortlich für digitale Kundenprofile, an der Schnittstelle zwischen Angebot und Nachfrage: »Ich kümmere mich um unser Warenwirtschaftssystem, das automatische Bestellungswesen und die Angebotssoftware für Schreiner.«

Was sind nach Ihrer Erfahrung häufige Missverständnisse beim Thema Innentüren?

Michal Ritter (MR): »Wir verwenden unsere eigene Sprache. Was wir zum Beispiel »Band« nennen, kennt der Laie als Scharnier. Dann verwenden wir im Fachjargon auch das Wort »Drückergarnitur« für die Türklinke. Die »Rosette« ist die Abdeckung über dem Türschloss. Außerdem hört man uns von der »Falle« oder „Schlossfalle“ sprechen. Das ist der Teil vom Schloss, der »einschnappt«, wenn die Tür ins Schließblech fällt… und da gibt es noch so einige Insider-Begriffe.«

Die richtigen Maße sind entscheidend.

Was sind die wichtigsten Kriterien, die im ersten Beratungsgespräch eine Rolle spielen?

MR: »Energiesparen ist ein Muss! Glastüren sind da nicht unbedingt die erste Wahl… Holztüren mit Glaseinsatz – das ist zum Beispiel ein schöner Design-Effekt mit guter Energieleistung.

Die genauen Maße für die Tür sind wichtig: Da hakt es leider manchmal im Erstkontakt. Wir haben in Deutschland strenge Industrienormen. Das heißt: Die Wandöffnungen sind genormt. Innerhalb dieser Norm-Vorgaben geht’s schneller mit einer passenden Türlösung. Natürlich bauen wir gern auch Sonderformate auf Wunsch. Aber das ist teurer und dauert länger, weil diese Türen Spezialanfertigungen sind.

Leider erleben wir oft, dass die Maße nicht stimmen. Die richtigen werden dann erst später nachgeliefert.

Auch das Thema »Klinke« ist wichtig. Dabei erfährt der Berater auch, ob Kinder im Haus sind. Dann ist eine abgerundete Form gut, um Kinderköpfe zu schützen.«

Checkliste: die wichtigsten Punkte für die erste Tür-Beratung

MR: »Unsere Verkäufer, hier bei GARANT im Haus, bekommen jede Woche bis zu 50 Anrufe von Türen-Kunden, die eine erste Beratung suchen. Sie kommen über unsere Homepage direkt auf uns zu, telefonisch oder per E-Mail. Unser Ziel im Gespräch: Wir wollen den Kunden zum Fachhändler lotsen, die Anfrage schon mal etwas sauberer aufstellen, vorab klären.

Indem wir die ersten Fragen stellen, unterstützen wir die Beratung beim Fachhändler. Davon profitieren alle.

Auch in meinem Bekanntenkreis werde ich oft gefragt, worauf es bei der Auswahl von Zimmer- oder Wohnungseingangstüren ankommt. Dann rate ich zu dieser kurzen Checkliste:

  • Oberflächenart? Welche Farbe möchte ich?
  • Genaue Maße? Wandöffnung? Wie groß ist das Loch? Höhe mal Breite!
  • Energiewerte? Welche Vorgaben sind bindend?
  • Kanten? An Tür und Zarge – rund oder eckig?
  • Glas, z.B. als Lichtausschnitt?
  • Schlösser: Bad: Notentriegelung? Wohnungseingang: Profilzylinderschloss?
  • Kosten? Was will/kann ich ausgeben?«

Tipp fürs erste Türen-Telefonat

MR: »Mein Tipp fürs erste Türen-Telefonat: Schauen Sie sich die nächstbeste Tür in Ihrer Umgebung an. Wer nicht täglich mit Türen arbeitet, der braucht etwas zum Ansehen, Anfassen, Begreifen… Dann kommt schnell der Aha-Effekt.

Die Entscheidung für eine Wohnungseingangstür oder für die Türen in meinem neuen Haus fälle ich nicht aus dem Bauch. Auch die Bestellung im Internet birgt da erfahrungsgemäß sehr viele Stolpersteine. Da braucht es den Fachmann, der den Kunden mit viel Sachverstand durch das Riesenangebot zur richtigen Lösung lotst.«

Quiz: »5 Fragen zwischen Tür- und Angel«

So, Sie sprechen jetzt »Tür«. Machen Sie mit bei unserem Quiz und testen Sie Ihr Tür-Wissen. Dazu stellen wir Ihnen 5 Fragen und geben jeweils mehrere Antwortmöglichkeiten vor. Mindestens eine davon ist richtig. Los geht’s! Sie können nur gewinnen…

Los geht’s!

Teilnahme ab 18 Jahren. Mitarbeiter der Firmen PRÜM und GARANT und Ihre Dienstleister sind von der Teilnahme genauso ausgeschlossen wie der Rechtsweg. Sie können bis 31. Juli 2018, 12 Uhr, teilnehmen. (Aktualisierung: Am 31 . Juli 2018, 12 Uhr, wird das Quiz blind geschaltet).

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