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Wirksamer Einbruchschutz zuhause: die 7 wichtigsten Tipps

Wirksamer Einbruchschutz im privaten Zuhause ist trotz sinkender Einbruchzahlen unverzichtbar: Wer einmal erlebt hat, dass Diebe gewaltsam daheim eindringen, Privatsphäre zerstören und Eigentum verletzen, vergisst es nie mehr. Zum sicheren Einbruchschutz tragen neben einbruchhemmenden Fenstern und Wohnungseingangstüren auch gute Nachbarn und ein überschaubares Hausumfeld bei. Solche Vorsorge ist nötig bei fast 320 Wohnungseinbrüchen täglich, irgendwo in Deutschland. Davon werden nicht einmal 20 Prozent aufgeklärt.

Deshalb hat die „Tür im Dialog“ mit Fachleuten für Einbruchschutz und der Kriminalpolizei gesprochen und die wichtigsten Informationen hier im Blog zusammengefasst:

  • die größten Einbruch-Risiken.
  • Tipps für Fenster-, Türen- und Sicherheitstechnik, die Einbrecher stoppen kann.
  • aktuelle Online-Quellen, zur finanziellen Förderung von einbruchhemmenden Wohnungstüren.

1. Einbruch-Risiken: Ist mein Zuhause einbruchgefährdet?

Lage, Lage, Lage: Leider ist sie auch für das Einbruch-Risiko entscheidend. Ruhige Alleinlagen sind nicht nur auf dem Immobilienmarkt attraktiv. Auch Diebe ziehen sie magisch an. Denn hier können sie ungestört arbeiten. Dabei verursachen sie oft auch die größten Schäden.

Hier sind die Top 5 der Einbruch-Risiken:

Das Eigenheim oder Wohnhaus

  1. liegt nah an der Autobahn. Eine verkehrstechnisch gute Anbindung wissen auch Einbrecher zu schätzen: Dann da sind sie schnell vor Ort – und wieder weg.
  2. hat eine Alleinlage, ohne Nachbarn oder Infrastruktur.
  3. steht eingewachsen, verborgen hinter dichten Hecken, in einem Park oder umgeben von Grünflächen. So abgeschirmt von außen haben nicht nur die Bewohner ihre Ruhe. Auch die Einbrecher haben hier alle Zeit der Welt, um völlig ungestört ins Haus zu kommen.
  4. hat eine schlecht beleuchtete und/oder nicht einsehbare Kellertür: Auch hier arbeiten Einbrecher gern im Verborgenen.
  5. hat keinen fachmännisch montierten Einbruchschutz.

2. Können Einbrecher auch abgeschlossene Türen aufbrechen?

Wenn niemand weit und breit hört, wie Fenster splittern oder Türrahmen bersten, dann ist der Schaden in den genannten Risiko-Lagen umso größer. Denn hier können Einbrecher mit roher Gewalt oft ohne Eile jede Hürde zerschmettern, aufbrechen und wegstemmen. Deshalb rät die Polizei hier dazu, Fenster und Türen mit höherer Sicherheitsklasse zu montieren. Außerdem sollten Bewohner unbedingt eine moderne Alarmanlage installieren (lassen).

Übrigens: Einbruchprofis sprengen Türen oder Fenster in unter einer Minute aus dem Rahmen. Wenn sie nicht leise sein müssen, geht’s sogar noch schneller. Die Türen und Fenster sind günstig im Internet erstanden und nicht fachmännisch montiert? Dann haben Einbrecher leichtes Spiel! Selbst, wenn so eine Tür „abgeschlossen“ ist …

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3. Was schützt vor Einbruch? Zertifizierter Einbruchschutz, Schließanlage und viel Licht.

Doch was macht eine widerstandsfähige Einbruchschutztür eigentlich aus? Zunächst einmal ist sie fachmännisch montiert und stabil im Mauerwerk verankert. Eine solche einbruchhemmende Tür nach DIN EN 1627ff erkennt man am Zertifikat. Ab Widerstandsklasse (RC) 2 spricht auch die Polizei von einem „guten Einbruchschutz“. Hier bietet die gesamte Tür mit allen ihren Einzel-Elementen Einbrechern keine Schwachstelle. Wer vorhandene Standard-Türen und -Fenster einbruchhemmend nachrüsten will, muss dabei auf die DIN 18104 (Teil 1 und 2) für sogenannte „Nachrüstsysteme“ achten.

Einbrecher arbeiten am liebsten im Dunkeln. Deshalb kann sie eine sichere, gute Lichtquelle abschrecken. Bewegungsmelder – unerreichbar für die Diebe – verstärken diesen Effekt. Übrigens: Einbrecher sind auch Profis in Sachen Sicherheitstechnik. Deshalb: Finger weg von Attrappen für Kameras oder Alarmanlagen! Eine funktionsfähige Video-Kamera hat kein dauerblinkendes, rotes Lämpchen.

4. Welche Wohnungseingangstür ist einbruchsicher?

Hochwertige Einbruchschutztüren sind nach EN 1627 geprüft und zertifiziert – wie bei GARANT. Das Sicherheitszertifikat erhalten einbruchhemmende Wohnungsabschlusstüren nur dann, wenn sie streng nach den norm-entsprechenden Konstruktionsvorgaben gefertigt werden.

Die Türen müssen während der Prüfung viele Schlag- und Belastungstests bestehen, bevor sie in den Verkauf gehen. Einfach mal eintreten oder eindrücken geht hier nicht, ganz sicher! Jedes einzelne Tür-Modell wird einer Schwachstellenanalyse unterzogen. Es werden nur speziell hierfür gefertigte und unabhängig geprüfte Einzelteile verwendet. Denn jedes einzelne Element muss im Ernstfall Einbrechern standhalten.

5. Wie verhindere ich einen Einbruch?

Auch Ihr eigenes Verhalten beeinflusst das Einbruch-Risiko:

  • Wer guten Kontakt zu Nachbarn pflegt, tut auch etwas für ein sicheres Zuhause. Denn aufmerksame Nachbarn haben schon so manchen Einbruchversuch vereitelt.
  • Geben Sie Ihre Schlüssel während des Urlaubs an eine Vertrauensperson. Dann sorgt diese nicht nur für einen stets leeren Briefkasten, sondern auch für Bewegung in und um die Wohnung.
  • Der Haustürschlüssel darf nicht unter der Türmatte liegen oder unter dem Blumentopf. Denn diese Verstecke kennt jeder Einbrecher!
  • Bei längeren Reisen sollten Sie den Anrufbeantworter auf keinen Fall mit Hinweisen zum Urlaub besprechen.
  • Auch Facebook-Posts aus den Ferien sind eine schlechte Idee. Denn Diebe sind genauso in Social Media aktiv.
  • Nicht vergessen: Schließen Sie immer alles ab, wenn Sie die Wohnung verlassen! Fenster, Wohnungs- und Haustüren.

6. Wer zahlt für den Einbruchschutz zuhause?

Aktuell gibt es keinen gesetzlichen Mindeststandard zum privaten Einbruchschutz. Stattdessen engagiert sich der Mieter freiwillig, wenn er in die Sicherheit seiner Wohnung investieren will. Der Vermieter ist nicht dazu verpflichtet. Die gute Nachricht: Vermieter können eine Förderung beantragen, wenn sie ihr Zuhause einbruchsicher machen wollen. Bis zu 20 Prozent der Kosten übernimmt zum Beispiel die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für eine neue, einbruchhemmende Wohnungseingangstür.

7. Was kostet eine Einbruchschutztür?

Haus- oder Wohnungseigentümer investieren gerne in eine schöne Design-Tür – jedoch wird dabei oft der Einbruchschutz vergessen. Das kann sehr teuer werden!

Dabei gibt es einbruchsichere Türen schon ab 1.000 Euro: Vom einfachen Standard-Tür-Modell bis hin zur ansprechenden Design-Tür bietet das vielfältige Sortiment von GARANT für jedes Budget eine einbruchsichere Lösung. Hinzu kommen Kosten für die fachgerechte Montage, ohne die eine solche Tür nicht einbruchsicher ist.

Einbruchschutztüren sind auf Wunsch auch um weitere Funktionen, wie Schallschutz, Rauchschutz oder Klimastabilität ergänzbar.

Linkliste Einbruchschutz zuhause

  • Die Zahlen für Wohnungseinbruch-Diebstahl sind rückläufig, das zeigt die Kriminalitätsstatistik des Bundeskriminalamts (BKA), die jedes Frühjahr hier veröffentlicht wird: www.bka.de/…/…
  • (K)Einbruch ist eine Initiative der Polizei für sicheren Einbruchschutz. Hier gibt es auch Tipps für einbruchhemmende Fenstern und Türen, fürs Smart Home-Lösungen oder zu Zertifikaten: www.k-einbruch.de/…/…
  • Mehr polizeiliche Hinweise zu einbruchhemmenden Produkten, Gesamt- und Nachrüstsystemen: www.polizei-beratung.de/…/…
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